In der heutigen Unterkunft ist das Frühstück inbegriffen. Gegen 08:30h gehen wir ins Hauptgebäude, wo unsere Gastgeber ein sehr ansprechendes Frühstücksbuffet aufgebaut haben. Sie betonen ausdrücklich mehrmals, dass alles aus biologisch-ökologischen Anbau und aus der Region ist.
So nehmen wir ein entspanntes und ausgiebiges Frühstück zu uns.
Als wir unsere Sachen am Rad verstauen ist es noch trocken. Gegen 10:30h haben wir uns wieder auf den Weg gemacht

. Eine zeitlang führte unser Weg weiter durch den nahen Küstenwald. Bis Ahus ist es nicht mehr weit. Die Stadt lassen wir „links“ liegen und fahren zügig weiter auf zum Teil gut ausgebauten Strassen und dann wieder heftigen Schotter. Dazu begleitet uns immer wieder mal … natürlich der ein oder andere Regenschauer.


Der Weg wollte gefühlt einfach nicht enden, da wir mit unserer bescheidenen Geschwindigkeit nicht so richtig vorwärts kommen. Nach gefühlten endlosen Stunden haben wir nach gut über 50 km Olofström erreicht.
Nun die Überlegung … fahren wir noch weiter oder nicht?
Michaela hatte gestern einen Bericht über eine Unterkunft in Ryd direkt an dem Radweg gelesen. Also kurzerhand dort angerufen und nachgefragt. Unterkunft geht klar und meine Frage nach einem möglichen Abendessen haben Sie bejaht, obwohl Sie heute offiziell geschlossen haben. Wenn wir bis 18h ankommen.
Da heißt es die restlichen 30 km so schnell wie es geht zu bewältigen. Also keine großen Umwege mehr über mögliche Radwegschleifen. Da heißt es Zähne zusammenbeißen und auf die „Hauptstrasse“. Mit unserer „lächerlichen Geschwindigkeit“ (Lord Helmchen lässt grüßen) haben wir doch gute zwei Stunden dafür benötigt.
Als wir in Ryd nach gut 85 km ankommen, ist es mal wieder leicht am regnen. An der Unterkunft ein freundliches Willkommen. Nach wenigen Worten wird uns klar, die Besitzer sind Holländer, die sich hier seit etwas über einem Jahr einen Traum erfüllt haben. Gepäck ins Haus und während ich das Rad wegbringe, schaut sich Michaela die Zimmer an.


Nachdem unsere Essenswünsche aufgenommen wurden haben wir uns auf das Zimmer begeben und uns trocken gelegt bzw. wieder frisch gemacht.
Lecker gegessen mit ein, zwei Bierchen aus einer nahegelegenen Brauerei. Dazu noch ein Pläuschen mit den Gastgebern.

Ole (Gastgeber) hat sich gleich noch eingebracht wegen des Rades und der Probleme. Er selbst ist begeisterter Radfahrer und sehr interessiert.
Aber das kann ich erst am morgigen Montag mit dem Hersteller in Deutschland klären. Bin gespannt, was sie mir da für Lösungsvorschläge anbieten werden/können.
