Bestes Wetter für eine Seefahrt

Da unsere Fähre bereits ab 09:30h von Travemünde startet, müssen wir uns früh auf dem Weg machen.
Für uns eine ungewöhnliche Zeit zum Aufstehen: Wecker geht um 06:15h

Ein Kaffee muss reichen. Gepäck fertig machen, Rad beladen …
Gegen 07:30h kommen wir los. Knapp 14 Kilometer bis zum Fähranleger.

Die Tour führt teilweise sehr schön entlang der Trave abseits von Straßen. Nur kurz vor dem großen Hafengebiet kommen wir wieder auf verkehrsreiche Straßen. Beschilderung ist wieder sehr irreführend. Radfahren und für Fußgänger verboten!
Trotzdem fahren wir einfach mal der Ausschilderung für Autos nach und finden schnell die richtige Spur für die TT-Line.
Tickets bekommen ist sehr einfach, dank des Vorabend check-in. Code scannen und unsere Tickets werden ausgedruckt. Terminal 7 und Line 15.
Etwas verunsichert durch die vielen LKW und Autos (gefühlt fährt alles durcheinander) kommen wir an die Warteschlangen für die Fähre. Einige Minuten später kommt schon ein Mitarbeiter der TT-Line und fragt, ob wir nach Trelleborg wollen. Nachdem wir das bejaht haben, dürfen wir schon an Bord des Schiffes. Noch ist es sehr leer.

Wir begeben uns auf das oberste Deck und suchen uns direkt am Fenster zum Bug einen Platz. Bis zur Abfahrt um kurz nach halb zehn ist es trotzdem nicht voller geworden. Nur wenige Passagiere sind zu sehen.

Peter Pan ist unser Schiff
… auch schon ganz aufgeregt

Mit dem Zwischenstopp in Rostock ändert es sich. Nun wird es voller und leider auch sehr viel lauter.


Nach eine Stunde Aufenthalt geht es endlich los. Lange Zeit ist die Dänische Küste auf der Backbordseite zu sehen, bevor nach insgesamt acht Stunden die Schwedische Küste am Horizont auftaucht.

Pünktlich erreichen wir den Hafen von Trelleborg und begeben uns wieder auf das Parkdeck. Wir sind umgeben und eingekesselt von LKW. Nachdem die ersten LKW von Bord waren und wir Platz hatten, kam die zuständige Lademeisterin und hat uns zusammen mit einigen Fußgängern von der Fähre begleitet zu einem wartenden Bus. In der Zeit durften die andern LKW warten …
Wir mussten dem Bus über das Hafengelände folgen bis zu einem nahen Ausgang, der extra für uns geöffnet wurde. Das ging doch schneller als der „normale“ Weg, den die Autos nehmen mussten.

Zum Hotel war es nur noch ca. 250 Meter.

Das alles bei schönstem Wetter. Viel Sonne und fast kein Wind. Es war eine tolle Überfahrt.

Nachdem wir im Hotel eingecheckt, das Rad verstaut und uns „frisch“ gemacht haben, sind wir ein wenig durch die City gelaufen. Nach einem leckeren Essen haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Das war Tag zwei und die Ankunft in Schweden.