Nach einem Tag ohne Radfahren, geht es heute endlich wieder aufs Rad. Wir fahren entlang der Küste nach Osten auf dem Sydkustleden. Das Wetter ist zum Fahren bestens geeignet. Blau-Weißer Himmel und nicht zu „warm“. Der Wind könnte etwas weniger sein.
Meist führt der Weg erstaunlich nah an der Küste entlang. Was nicht immer von Vorteil ist. Denn entlang der Küste ist sehr viel Seetang angespült worden, was jetzt in der Sonne am verrotten ist und durch den landeinwärts wehenden Wind eine starke Geruchsbelästig mit sich bringt. Die ganze Zeit hat man das Gefühl, man fährt durch eine Kläranlage.
Kurz vor dem kleinen Hafen von Hörte trieb noch die Leiche einer Robbe im Wasser, auf der sich eine Möwe gesetzt hatte. Auf den ersten Blick war das nicht zu erkennen. Es sah nur komisch aus, das sich ein Fels von vielen mit den Wellen bewegte.

Am Mossbystrand mussten wir einfach anhalten. Ein wunderschöner weißer Sandstrand, den wir mit viel Sonne genießen konnten.


Weiter geht es in Richtung Ystad. Der Weg führt direkt an einem beschaulichen kleinen Yachthafen entlang. Dort gibt es auch ein Restaurant namens Marinan. Daran können wir nicht vorbei.
Auf der Terrasse sitzend, mit viel Sonne und Blick aufs Wasser kommt schon echtes Sommerfeeling auf. Mit einem Glas Sangria zum leichten Essen wird es noch entspannter.

Als wir uns wieder auf den Weg machen, trübt es doch noch ein. Die Wolkendecke wird dichter und bald ist die Sonne ganz verschwunden. Der Wind nimmt zu und so beschließen wir, uns demnächst eine Unterkunft zu suchen.
Wir kommen an einem Hostel vorbei, an dem schon ein paar Gäste ankommen. Die Tür ist offen und wir schauen uns drinnen ein wenig um. Da niemand von den Gastgebern vor Ort ist, rufe ich an und erreiche Ronny …. der auch deutsch spricht. Da sie heute den ersten Tag geöffnet haben, bekommen wir auch noch ein Zimmer.

Nachdem wir dieses bezogen haben, fahren wir nochmals ca.2,5 km zurück zu einem ausgewiesenen „Strand“ mit einer Art Ferienanlage. Sieht alles noch relativ ruhig und leer aus. Die umliegende Gastros sind alle noch geschlossen. So fahren wir an einen kleinen Imbiss, in dem wir eine frisch gemachte Pizza und ein paar Getränke bekommen.

So gestärkt fahren wir wieder zu unserer Unterkunft zurück. Das Wetter lädt nicht zum Verweilen im anliegenden Garten ein.
