Danke an Alexander Urban!

Lieber Alexander,

auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal ganz herzlich für das tolle Rad, was du nach unseren Wünschen/Vorstellungen aufgebaut hast, bedanken. Und natürlich für deinen tollen Support bei den Vorbereitungen und während der Reise.

DANKE 🙏🏼 Alexander.

https://urban-fahrradbau.de/

Mittlerweile haben wir 4651 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt. Davon 2393 Kilometer unter erschwerten Bedingungen seit unserem Start am 1. Mai 2024. Nämlich mit viel Gepäck auf unser Tour/Abenteuer, einen Teil der Küsten von Europa zu erfahren. Die ein oder andere Strecke bisher war davon schon sehr herausfordernd, nicht nur für uns, sondern gerade auch für das Rad. Bisher gab es zwei Speichenbrüche im Hinterrad und einen Plattfuß vorne rechts.

… schon vollgeladen

Das Rad und die ganze Konfiguration „schnurrt“ wie am ersten Tag.

Regelmäßige Kontrolle nach einer ruppigen Tagestour hilft …

Mittlerweile haben wir unsere Kondition aufgebaut und verbessert 🤗 und die vielen kleinen und großen „Kackwellen“ bringen uns nicht mehr aus der Ruhe, sondern nur noch ins schwitzen 🥵

Ich hätte nie gedacht, dass ich so froh über den 1. Gang einer Rohloffschaltung und die einer elektrischen Unterstützung bin 😇

Wir dürfen insgesamt um die 190 Kilo die Berge hoch bewegen.

Tag 38

Touris unterwegs ohne Rad.

Unterwegs zu Fuß in Concarneau, mal was anderes 🤗

Nach einem sehr späten Frühstück ging es langsam gegen Mittag ins Zentrum. Heute großer Markt mit hunderten Ständen. Lebensmittel aller Art und … Klamotten dürfen nicht fehlen. Was für ein Glück ist es noch vor der Saison. Dann muss es hier wahnsinnig voll sein.

Dann in die „geschlossene Stadt“, die alte Festung. Leider wurde dem Tourismus zu viel Raum gegeben. Sehr viel Tourinippes als Läden. Dadurch ist nicht mehr viel von den alten Gebäuden zu sehen. Sehr schade. Aber das wird ja oftmals dem 💶💶💶💶💶 geopfert.

Auf dem Rückweg haben wir ein kleines „Teehaus“ gefunden. Sehr sehr gemütlich … und 🤤

Tag 37

Moinsen …

mmhhh, das schreiben ist irgendwie untergegangen. Dabei hatten wir einen schönen Tag. Es ist weiterhin trocken geblieben und nicht übermäßig bewölkt. Das sind ja schon die besten Voraussetzungen für eine gute Tour.

Wir haben schweren Herzens den Ort verlassen. Der war eigentlich ganz nett. Strand direkt mit Strandbar. Für den Rest brauchte man halt wieder ein Auto, da alles andere zu weit weg war. Jedenfalls um es mal eben mit dem Fahrrad zu erreichen.

Also weiter nach Concarneau. Dort haben wir für die kommenden 3 Tage eine kleine Ferienwohnung mit eigener Garage (fürs Rad 🤗) gemietet. Mitten in der Stadt. Alles ohne Rad zu erreichen.

Der Weg dahin war natürlich … wieder mit vielen Hügeln gespickt. Nach der „dicksten“ Steigung gab es eine kleine Pause.

Englischer Einfluss ist unübersehbar
Bäckerei hatte aber auch wieder viele Leckereien

Weiter ging es über Quimper mit einer kurzen Pause für ein bretonisches Bierchen. Damit beschwingt, gingen die letzten Kilometer gleich viel besser 😇

Kurz vor dem heutigen Ziel haben wir noch einen tollen Stand entdeckt. Da kam die Sonne gerade ein bisschen heraus und es hatte wirklich sehr viel Charme.

Ziel für heute Concarneau im Hintergrund
Wassertemperatur geht langsam in die richtige Richtung

So sind es heute „nur“ 65 km mit 882 Hm geworden.

Strecke Tag 37

Tag 36

Wir hatten eine sehr ruhige Nacht und eine gute Unterkunft.

Nach einem kleinen französischen Frühstück ging es in Richtung Brest Stadt und Hafen.

Die Strecke führte uns direkt in Hafennähe schnellstmöglich aus der hektischen Stadt raus.

In der Nähe des Leuchtturms sind wir gestartet
Die ersten Hafenanlagen kommen in Sicht mit alten U-Boot Bunkern
Inspirierender Blick auf das Meer

Danach haben wir den vielen Autoverkehr hinter uns gelassen … und es ging über die alte Brücke „Pont Albert Louppe“ aus den 1920igern

… unterhalb der Brücke habe ich einen kleinen Rochen schwimmen sehen 😳
Das ist der Neubau für den Kfz-Verkehr nebenan

Im Anschluss gab es zum Teil sehr schöne Abschnitte mit wenig oder gar keinen Autos. Teilweise ließ es sich aber nicht vermeiden, mit dem Autoverkehr „mitzuradeln“ … in Ermangelung von Alternativen.

Nach vielen „Kackwellen“ gab es eine kleine Verschnaufpause in Le Faou. Dort gab es auch 🍨. Findet man hier leider nicht so häufig.

Guter Kaffee und lecker Eis mit Likör 🤗

Gefühlt viele Steigungen später mit toller Landschaft, die nächste große Brücke (Ponte de Térénez). Sogar eine extra Spur für Fussgänger und Radfahrende.

Meine Liebe bei ihrer Lieblingsbeschäftigung 💕
Herrliche Landschaft 🥰

Die letzten Kilometer hatten es noch mal so richtig in sich 🥵

Da denkt man, jetzt aber muss das die letzte „Welle“ gewesen sein … der berühmte Satz mit X

So sind auf der relativ kleinen Strecke mit 65,5 km doch 1143 Hm zusammen gekommen.

65,5 km und 1143 Hm
Höhenprofil Tag 36

Tag 35

Zwar sind wir früh aus dem Zimmer, sitzen aber noch auf der Terrasse einer kleinen Bäckerei 🤗 und können uns nicht aufraffen. Es gibt echt leckeren Kaffee und viele Leckereien.

Da haben wir auch noch einen Radfahrer aus Deutschland (Winsen … quasi um die Ecke von HH) getroffen, der zwei Monate „Auszeit“ mit dem Rad unterwegs ist. Die Welt ist klein …

Unterwegs im „Urwald“, in der Nähe einer kleinen Ansammlung von alten Wassermühlen die Pflanzen entdeckt.

Gunnera tinctoria, kommt ursprünglich aus Südamerika und ist nicht Winterhart. Sagt viel über das Klima hier aus.
Das nenne ich mal GROSS

Kurz vor dem Ende … der Küste in Richtung Westen

Wie man unschwer erkennen kann, ist das Wetter heute nicht übermäßig schön, aber trocken!

Auch wenn der Wind manchmal noch etwas kühl über die Wiesen fegt, ist es schon 18 Grad warm geworden.

73 km und 727 Hm

Tag 34

Das Wetter hält sich tapfer. Zwar immer noch windig, aber dafür mehr☀️ als gestern morgen.

Nach der morgendlichen Routine (Steigungen in Angriff nehmen zum warm werden) gab es abwechslungsreiche Landschaften.

Pause am Plage de Kerfissien

Sitzen, den Geruch des Meeres und die Rufe der Seevögel genießen. Dabei den „Fischern“ zusehen…

Das ist schon 🥰

Die Tour war sehr schön, ruhige Umgebung (wenig Autoverkehr) und dabei immer wieder die spezielle Bretonische Bauart (sehr speziell die Kirchen) bewundern.

Das Gemäuer hat im Laufe der Jahrhunderte durch die Witterung der rauhen Seeluft gelitten.
Pont de l’Aber Wrac’h

Kurz vor unserem heutigen Halt in Lannilis.

Damit sind wieder 71 km und „nur“ 490 Hm dazu gekommen.

Morgen geht’s an den westlichsten Festlandspunkt der Bretagne, bevor es in die Region um Brest geht.

Tag 33

Heute beginnen wir unsere Tour bei leicht bewölktem Himmel und fahren noch einmal an den Strand.

Bedeutet: wir dürfen gleich wieder die ersten 100 Hm bei durchschnittlich 8% Steigung in Angriff nehmen. Jetzt ist mir auf jeden Fall warm.

Saint-Michel-en-Grève, das Wasser flieht vor uns

Nach über 30 km und fast 400 Hm haben wir die Nase voll gehabt von „extrem rauf und runter“ 🥵. Deswegen eine Teilstrecke nicht direkt an der Küste.

Hier fiel die Entscheidung: zu viel kalter Wind und genug extreme ⛰️

Bis Morlaix ging es dann relativ zügig. Nach einer kleinen Pause mit Snack und Getränken ging es direkt wieder an die Küste. Der Wind kommt noch immer aus Nord, nicht mehr ganz so pustig, aber dafür ist die Temperatur gesunken von 16 auf nur noch 14 Grad.

Windgeschützte Ecken sind schon richtig „kuschelig“ auszuhalten 🤗

Die letzten Kilometer gab es immer wieder tolle Landschaft.

In Roscoff haben wir eine Unterkunft direkt am Wasser gefunden (nur eine kleine Straße trennt uns vom Strand und Wasser).

Vorm Hoteleingang
Unsere heutige Unterkunft

Weitere Bilder (in der Galerie) werden nachgereicht. Zurzeit sind hier in der Bretagne die Internetverbindungen sehr bescheiden.

Deswegen die Strecke von heute mal hier. Wie erwähnt, mit einer „Abkürzung“ (Küste über Plougasnou ausgelassen). Trotzdem waren es 68 km mit 856 Hm. Das hat gereicht. 🤗

Ansonsten wären es über 1000 Hm gewesen.

Strecke Tag 33
Den haben wir quasi vor der Tür 🥰

Tag 32

Etwas später gestartet, da wir uns vor einem kleinen Markt mit einer hier lebenden Deutschen verquatscht haben 🤗

Auch sie hat angemerkt, dass es viel zu kalt sei. Es sei schon fast so kalt wie hier der Winter 😳

Nach den ersten Kilometern einen Halt an dieser Bucht …

schön … auch wenn uns ein kalter Nordostwind um die Ohren bläst
Mit Sonne strahlt auch das Meer 😎

An der Bretonischen Küste kann man sich einfach nicht sattsehen! So abwechslungsreich und die Tide verändert das Bild komplett.

Dort sitzen wir zum Essen

Zu tausenden liegen hier die Gehäuse der Jakobsmuscheln, die werden in sämtlichen Variationen verarbeitet 🤤 (erinnert mich an eine Szene aus Forrest Gump) …. und zuhause muss man das teuer bezahlen

Jakobsmuscheln

Tag 31

… so kann es weitergehen. Jetzt darf es noch ein wenig wärmer (aktuell 16 Grad mit immer noch sehr kaltem Wind) werden, dann ist es perfekt.

Die Landschaftlichen Reize haben auch einen „Nachteil“ … es geht rauf und runter und wieder rauf und runter …

In Plage de Bréhec eine Kaffeepause (Michaela ein 🍺) direkt an einem kleinen Strand

Nach gefühlten endlosen auf und abs haben wir in Paimpol eine weitere Pause eingelegt, diesmal mit 🍦

Für den Jahrmarkt waren wir noch zu früh 😄

Am heutigen Zielort haben wir auch die 2000 km Marke geknackt.

Bei 2258 km zuhause gestartet

Nach einer Erfrischung und Abendessen sind wir nochmals an den Strand.

Tag 30

…. kann man sich in Erinnerung bringen. Nun ist schon fast ein Monat rum, seitdem wir gestartet sind. Mittlerweile haben wir den Überblick verloren, welcher Wochentag eigentlich ist 🤗 Hier in Frankreich ist es noch schwieriger zu erkennen, da viele Läden auch Sonntags (wenigstens vormittags) geöffnet haben.

Das ist schon mal ein gutes Zeichen, dass wir diese besondere Situation so wirklich realisieren.

Jetzt geht’s gleich wieder los in einen neuen Tag mit dem Rad mit sehr windigem Wetter und 13 Grad. Richtig warm werden will es einfach noch nicht. Dafür ist es wenigstens „noch“ trocken.

Gleich wieder die ersten 100 Hm mit tollem Blick

Heute ist es wirklich sehr windig. Wenn ich von der Küste das sage 😳. Und … der ist auch noch 🤬 kalt!

Strand von Pléneuf-Val-André
Durchgepustet 🌬️

Kaum haben wir uns entschlossen, etwas zu essen und uns gesetzt …. 🌧️

Wenn auch nur kurz. Aber danach brauchte ich doch einige Höhenmeter um wieder warm zu werden.