Tag 78

….wird anstrengend 😰

Sonne brüllt schon früh am Himmel. Die Temperatur im Schatten ist um die 23 Grad. Wir dürfen gleich wieder richtig in den ⛰️ und das oft ohne jeden Schatten.

Dafür ist die Landschaft wieder grandios. Obwohl hier schon eine Monokultur von Eukalyptusbäumen vorliegt.

Auf 175 Metern ein kleines flaches Stück … ein Bergsee

🥰
Rückseitig

Aber die Kackwellen nehmen keine Ende. Es sind da wieder Steigungen bis zu 20 Grad dabei. Echter Dreck! Da habe ich keinen 🐏 mehr drauf.

Und dann sind da Abfahrten von bis zu 17 Grad, die die Bremsen an die Grenze der Belastung bringen. Der heiße spezielle Geruch von sehr heißen Bremsscheiben steigt mir in die Nase, trotz des Fahrtwindes. Das ist NICHT GUT

Ich merke wie die Bremswirkung nachlässt und nehme die Gelegenheit eines abbiegenden Seitenwegs (mit kleiner Steigung) wahr, um das Rad zum stehen zu bringen. Bremsscheiben haben sich schon verfärbt 😳⚠️

Nach einer halben Stunde (Michaela ist schon ein Stück vorgelaufen) der Abkühlung bin ich mit etwas leichterem Rad hinterher.

Das war schon sehr grenzwertig!

Dann ging es über Umwegen weiter bis Pontedeume. Hatte die Nase voll und so haben wir den Tag früher beendet.

Bis zum eigentlichen Ziel waren es noch über 30km und fast 700 Hm. 😥

45 km und 1023 Hm

Tag 77

Nach einem leckeren ausgiebigen Frühstück mit viel Obst und frischem O-Saft kommt die Routine des Rades packen.

Danach geht es erst einmal abwärts in den Ort Viveiro, wo wir uns mit Getränken eindecken. Es geht zur Abwechslung mal vier „Kackwellen“ hintereinander hoch 🤣

So können wir schnell ein paar der angegebenen Höhenmeter erreichen. Landschaftlich ist es einfach wunderschön und sehr abwechslungsreich. Ab und an geben die Hügel auch einen Blick auf die Küste frei. Zum Teil sehr schöne kleine Buchten dabei.

In Ortigueira halten wir an einem Asiatischen Restaurant an und trinken etwas. Hier gibt es scheinbar eine „Alternative“ Szene. Eine Mischung aus Punks, Hippies (gibt es die überhaupt noch? 🧐) und vielen schwarz gekleideten Menschen mit und ohne Tätowierungen. Teilweise mit sehr viel Gepäck unterwegs. Aus der Stadt raus haben uns einige davon in wirklich alten Autos/Transporter winkend und hupend überholt.

Weiter ging es mit leichten Wellen bis zum richtigen Berg für heute mit mehr als 200 Hm am Stück. Was für ein Glück ist es heute nicht ganz so warm (nur um die 19 Grad ohne Sonne). Sobald die Sonne sich zeigt fließt der Schweiß 😥

Trotz der vielen Wellen war es eine schöne Tour und fühlte sich gar nicht so wild an. Kommt vielleicht auch von dem einen Tag Pause 😎

In Cedeira angekommen, in einem Cafe einen Kaffee getrunken und nach Unterkünften geschaut. Haben uns für ein Hotel nur wenige Meter entfernt entschieden. Das Rad konnte in einer privaten Garage (Luftlinie knapp 100 Meter entfernt) sicher stehen.

Gleich neben dem Hotel gab es eine Pizzeria, in dem auch Pasta angeboten wurde. Die war mal wirklich sehr lecker. Hatten wir schon lange nicht mehr.

Treppenhaus vom Hotel. Wirklich schön

Unsere heutige Tour

66 km und 1312 Hm

Tag 76

… erstmal lange geschlafen. Gegen 11:40 gab es einen Kaffee zum wach werden. Angeblich (laut Website des Hotels) gibt es einen Wäscheservice … bei unserem Glück … natürlich nicht.

Aber der Ort ist groß genug, damit gibt es sogar mehrere Waschsalons. Wir müssen leider „runter“ in die Stadt Viveiro, da der erste Salon zu klein und besetzt war.

Dann ca. eineinhalb Stunden warten, inklusive des Umräumen der Wäsche von der Waschmaschine in die Trockner inklusive „Sparfrühstück“ …

Die Überlegung in der Stadt gleich essen zu gehen, haben wir schnell verworfen. Die Stadt ist zu wuselig und nicht schön. Also wieder „hoch“ ins Hotel. Sachen zum abkühlen ausgepackt und jetzt geht’s zum Essen.

Essen war lecker und reichlich. Dazu ein Wein, Mandarinensorbet zum Nachtisch und extra Häppchen vom „Haus“

Galizisches Produkt
Mandarinen Sorbet 😋
Weiße Schokolade mit Kokosraspeln auf dunkler Zartbitterschokolade

…. und dann doch erst noch ein „Verdauungsschläfchen“ 🛌

Mit vollem Magen soll man bekanntlich nicht arbeiten.

Das Rad fährt nicht weg 🥳😁

Im Anschluss ist das Rad dran. Die Fahrt zum Waschsalon war schon schlimm quietschig! Das muss dringend repariert werden.

Nun am Rad die vorderen Bremsbeläge gewechselt und noch ein kompletten technischen Check. Rad ist wieder einsatzbereit und der morgige Tag wird es zeigen, ob ich korrekt gearbeitet habe.

Die neuen Beläge ein bisschen eingefahren, der Rest kommt morgen dann mit den ersten leichten „Kackwellen“.

Michaela hat sich derweil in der Stadt umgesehen und …. die Zeit ohne Rad genossen 🥰

Die Tour für morgen ist Luftlinie nur 38km entfernt, aber auf der Straße werden es mindestens 63km und „angesagte“ 1000 Hm. 😳

Na mal schauen was wir morgen so zusammenfahren 🤗

So war das doch noch ein Tag mit ein wenig radeln.

11,09 km und 186 Hm

Den Tag auf der Hotelterrasse mit Bierchen … (und leckeren Tapas vom Haus dazu) ausklingen lassen. 😋😋😋

Tag 75

den Kaffee gab es ans Bett. Küche war ja vorhanden.

Anders als üblich, war hier im Dorf der Supermarkt nicht geöffnet. So sind wir erst einmal los …

Abfahrbereit

Unterwegs wird schon noch etwas kommen.

So war es denn auch. Mit Frischwasser, 🍩 und kleinen Trinkjoghurts versorgt ging es weiter. Heute war der Wind leider nicht mit uns. Zu den Bergwellen gab es auch eine ordentliche Portion Gegenwind.

Heute hat sich das Rad seit vielen vielen Kilometern von seiner zickigen Seite gezeigt.

Die linke Bremsscheibe hat wahrscheinlich bei der gestrigen Aktion „einen“ mitbekommen. Die Bremsscheibe hat einen sichtbaren „Schlag“, der zu einem immer lauter werden Quietschen führt. Dabei wird die Scheibe warm und das Rad läuft nicht mehr frei.

Also einen Halt eingelegt und Bremsencheck. Es ist besser geworden aber noch immer nicht gefixt.

Zu der ganzen „Kämpferei“ gesellte sich auch bald der Hunger. Das hat uns einen Halt in Burela in einem Restaurant eingebracht 🤗

Dort haben wir ein tolles Reisgericht mit Gemüse und 🍤 und noch einen großen Salat gegessen. Dazu Wasser und Kaffee und Wein für Michaela. Das alles für 26€

Gesättigt haben wir uns Gedanken gemacht, worauf wir heute noch Lust an „Strecke“ haben, da wie geschrieben der Wind nicht unser Freund war.

So haben wir uns für ein Hotel mit Blick auf die Bucht des Ria de Viveiro entschieden.

Hier werden wir wohl zwei Nächte verbringen, damit ich morgen in aller Ruhe das Rad anschauen und ganz wichtig: die linke Bremse in Ordnung bringen kann.

68,63 km und 1202 Hm

Tag 74

… der Tag begann ganz entspannt. Das Wetter ist aufgelockert und windig. Was für ein Glück kommt er aus der richtigen Richtung 😁

So geht es flott voran und schon bald sind wir in Luarca. Einmal den Leuchtturm anschauen und dann hinunter in die Stadt. Gleich einen Kaffee getrunken.

Die Aussicht ist toll
andere Seite zum Hafen

Viele Hügel später hat uns der Hunger in ein Restaurant gebracht. Lecker gegessen und getrunken. Gestärkt und mit „schweren“ Beinen wieder aufs Rad. Mit dem mittlerweile sehr kräftig gewordenen Wind verging die Fahrt wie im Fluge.

Die Tour sollte entlang der A8 für Radfahrer von As Figueiras nach Ribadeo (eine Überquerung der großen Bucht) möglich sein. Als wir ankamen …. 😳🤪 … uuhhhh das wird eng. Wir passen drauf und ich versuche es.

gerade noch ein bisschen Luft

Michaela geht zu Fuß. Ihr ist es nicht geheuer. Nach 600 m der Schreck: 🥳😞 nichts geht mehr. So ein Mist. Da haben die verschiedenen Gewerke nicht miteinander gesprochen und schon gar nicht zusammen gearbeitet. Am Ende der Brücke eine Art Gartenzaun zur Trennung vom beginnenden Grün … bloß der Pfosten steht fast mittig auf dem Weg. Als Fußgänger kommt man vorbei und eventuell mit einem Einzelrad noch möglich, aber für uns ist Schluss!

Wir müssen zurück. Kein Wenden möglich. Was für ein Mist. Aber das Rad lässt sich am Gepäckträger ziehen und durch die Begrenzung der beiden Zäune brauche ich nicht zu lenken. Nur alle paar Meter das Hinterrad umsetzen… so brauche ich doch eine gewisse Zeit die 600 Meter zurück.

Das hat Zeit und Nerven gekostet. Das heutige Ziel lag eigentlich auf der anderen Seite der Bucht. Nur um auf die andere Seite der Bucht zu kommen, hätten wir über 30km mehr fahren müssen. Und dann noch zum eigentlichen Ziel.

Also haben wir uns für den nächsten Ort entschieden.

Bis dahin waren es auch noch gute 15km. Dort angekommen, hatten wir bei der zweiten Nachfrage nach einer Übernachtungsmöglichkeit Glück. Sehr versteckt in einer kleinen Seitenstraße lag ein Hotel. Nur erkennbar durch ein großes H auf dem Dach 🥳

Da gab es gleich eine ganze Wohnung. Flur, Küche, Wohn- und Schlafzimmer. Nehmen wir 🤗

Für das Rad wurde auch gesorgt. Auf dem privaten Parkplatz (mit großen Stahltor gesichert) wurde das Auto von den Betreibern umgeparkt, damit wir unser Rad geschützt unter einem Balkon stellen können. Sehr liebenswert.

Nachdem wir uns erfrischt haben geht es noch mal durchs „Dorf“ und dann in eine Kneipe. Lecker ein paar Absacker getrunken. Dazu wurden immer wieder Tapas gereicht … für umsonst. Für uns in D unvorstellbar.

So konnte ich den Mist des nachmittags doch noch schnell verarbeiten und vergessen.

77,15 km und 1088 Hm

Tag 73

Die heutige Tour wird mal wieder eine Herausforderung. Viele „Berge“ …

Wenn Komoot die Strecke schon mit über 1200 Hm angibt, werden es wohl eher drei- bis fünfhundert Meter mehr sein. Bei bedecktem Himmel und 18 Grad ist die Quälerei nicht ganz so schlimm.

Die ersten dreihundert Höhenmeter haben wir schon mal geschafft.

Es kommt mal wieder alles anders … 🥳

Wir „trudeln“ immer wieder um die A8/E70 herum. Sprich: mal oben drüber, mal unten durch …

Nach einer rasanten Abfahrt mit über 60km/h die Serpentinen runter hätten wir fast noch ein paar Rennradfahrer überholt, wenn diese nicht vorher abgefahren wären. Das war vielleicht ein „Hallo“ …. sie haben sich mehrfach ungläubig umgedreht 🤗

Wie geschrieben, irgendwie kommt es immer anders. Wir an einem Restaurant vorbei … Kaffee? Also umgekehrt.

…. und etwas gegessen. Typisch Spanisch mit uns als einzige Ausländer.

Lecker typische „Hausmannskost“: Suppe mit Kartoffeln, Blutwurst, Chorizo, Speck und Erbsen und eine Nudelportion mit Thunfisch und Tomatensoße für Michaela als „Vorspeise“ und Hauptgericht vier Stücke mariniertes Schweinefilet mit Kartoffelecken. Dazu eine Flasche Wein und Wasser und anschließendem Kaffee -> für 30€! 😳

Autobahn im Hintergrund
einfach fantastisch
… und 🤤
UNGLAUBLICH preiswert und auch noch lecker.

Danach wieder „Kackwellen“. Soll ja schließlich nichts ansetzen 🥳

Viele Wellen später ein Halt an einer kleinen Bar mit Kaffee und Wasser. Mittlerweile ist es auch schon 17:30h. Was fahren wir noch?

Die möglichen Unterkünfte auf der Strecke angeschaut … und uns für eine Herberge in ca. 9 km entschieden.

Nochmals ein kleiner Gang an die Bucht. Leider kein fotogener Sonnenuntergang.

Seeseite
im Hintergrund die Autobahn

Auch diese Unterkunft ist wieder ein Glücksgriff. Hier werden wir noch mit Kleinigkeiten zum essen versorgt, während wir unseren „Absacker“ genießen. Wie in einer „Familie“

So ist unsere Tour etwas kürzer geworden.

66,16 km und 1315 Hm

Tag 72

Die ersten zwei bis drei Kilometer raus aus der Stadt entlang des gleichnamigen Flusses waren zum warm werden … damit die Beine nicht gleich geschockt sind 🥳

bei der Fahrt raus aus der Stadt…

Danach ging es die kommenden vier Kilometer gleich mal auf 170 Meter Höhe mit bis zu 12% Steigung. Was waren wir froh, dass die Sonne uns nicht ungehindert rösten konnte. Ein paar kleinere „Wellen“ später ging es in die Abfahrt.

es kann sehr idyllisch sein

Und schon waren wir in Gijon, eine ziemlich große industrielle Stadt mit großen Verhüttungen. Das hat man aber erst beim verlassen der Innenstadt mit den Stränden gesehen. Staubig, schmutzig und voller LKWs.

Mit Strassenkunst und Michaela, die ein Gespräch geführt hat 😳

Aber erst mal Pause an der Promenade genießen.

Weiter geht’s mit viel Sonne und vielen Hügeln.

Am Playa de Candás konnte ich nicht anders (war keine Absicht 🥳).

Da musste ich mich abkühlen 😎

ab zum Baden und Abkühlen
Versuche, das Salzwasser wieder loszuwerden

Die letzten knapp 20 Kilometer bis zum Ziel in Avilés waren zum Teil noch richtig warm …. und hügelig.

Unsere heutige Tour in der Übersicht.

66,04 km und 1210 Hm

Tag 71

Was für ein Glück begann der Tag mit bewölkten Himmel. Die gefühlte Temperatur war durch die hohe Luftfeuchtigkeit schon zu hoch. Beim Beladen des Rades schon ins schwitzen gekommen.

Wir sind aber auch erst wieder gegen 11:30h los gekommen. Der kleine Strand am Hotel war schon gut besucht und auch viele Menschen im Wasser. Es sah sehr verlockend aus.

Los geht’s…

Die Strecke war sehr schön, bis auf einige Ausnahmen. Streckenführung … keine Ahnung auf welcher Grundlage Komoot da „entscheidet“ 😳. Die ganze Tourplanung, was die Höhenmeter angeht, stimmte bisher noch nie. Das ist nix Neues. Aber so extrem ist schon sch….

Was nützen denn „kleinere Strassen“ mit eventuell weniger Verkehr, wenn dagegen die „Ausweichstrecken“ zum Teil nur mit normalen Fahrrädern befahrbar sind. Oder wie im heutigen Beispiel bis zu 18% Steigungen haben 🤢

Bei einer kleinen Pause am Playa de Santa Maria, mit Duschen zum erfrischen 🤗 und abkühlen, konnten wir uns erholen.

Da haben wir einen älteren Herrn, der auch mit dem Fahrrad unterwegs ist, getroffen. Er kommt aus Californien und ist über London, Plymouth mit der Fähre über Amsterdam bis Santiago gefahren und ist jetzt wieder auf dem Rückweg. 70 Jahre jung 😎. Er mache jedes Jahr eine Tour. Respekt!!!🙇

Der Himmel hat immer mehr blaue Farbe angenommen und damit stiegen auch die Temperaturen. Jede Möglichkeit wahr genommen, um nach einer Kletterpartie am Berg, Schatten zum abkühlen zu finden.

Den letzten ⛰️ für heute mit einem Anstieg von 150 Hm in praller ☀️ bezwungen. Die Abfahrt war ein Genuss. Viele Kilometer in sanften Serpentinen bis auf Meeresspiegelhöhe runter. Das war eine schöne Belohnung für die Quälerei beim Anstieg.

Da wir uns schon ein wenig über mögliche Unterkünfte informiert hatten, sind wir doch recht zielstrebig direkt drauf zu … und haben die richtige Wahl getroffen. Total nette Menschen und sehr hilfsbereit, um unser Rad unterzubringen.

Nachdem wir uns frisch gemacht haben, ein bisschen die Stadt erkundet. Dabei sind wir auf einem größeren Platz auf einen Wettkampf „Bolo Pamplona“ gestoßen. Ist hier in der Gegend wohl sehr beliebt. Da werden abgerundete Steinkugeln auf einem runden Platz in ca. 15m Entfernung geworfen. Auf dem Platz sind verschiedene Holzkegel angeordnet. Kegeln mal anders 🥳

Mexikanisch essen gewesen. Mal wieder etwas anderes und auch noch sehr lecker 😋

Hier die Übersicht über die heutige Strecke.

69,09 km und 1037 Hm

Tag 70

Nach einem ausgiebigen Frühstück Rad aus der „Verwahrung“ geholt und wieder alles zusammen gepackt. Entgegen der Vorhersage war es sehr sonnig und warm.

Da wurde es schon zu einer schwitzigen Angelegenheit. So haben wir erst kurz vor Mittag das Hotel verlassen und sind erst mal zum Supermarkt um die Ecke Wasser kaufen gegangen.

Wieder auf der Piste …

Erste kleine Pause sitzen wir und sinnieren über unsere Tour …. werden wir von ein paar Leuten angesprochen, einer mit Rucksack und Gehstab (als Fake Pilgrim – selbst so benannt) und der andere mit einer doch professionell wirkenden Kamera. Denn neben unserer Bank war ein Hinweis und eine „Installation“ des Heiligen Jakob … wir sind ja auf dem Jacobsweg immer wieder unterwegs. Sie machen eine Dokumentation, deswegen der Fake Pilgrim 🤗

Halt kurz vor dem Puente de la Maza bei San Vicente de la Barquera

Sie fragten uns noch nach unserer Tour und machten Aufnahmen auch vom Rad.

Wir sollten uns noch mehrmals treffen… 🤗

Einige Kilometer und wenige Höhenmeter (im Vergleich zu den anderen Tagen) später eine Pause an einem Restaurant auf einem Höhepunkt einer der vielen Berge ….

am offen Holzfeuer gegrillt. Das 🥩 und der 🐟 sahen toll aus und rochen einfach nur köstlich 🤤

Irgendwo im Nirgendwo bei einer Pause kam ein Auto aus einer Unterführung gefahren …. Die Jakobsweg/Fake Pilgrim Leute. Da oben in 300 Metern, gäbe es eine tolle alte Kirche. Ja klar, mit dem Auto kann das jeder 🥳 wir haben uns gegenseitig eine gute Weiterfahrt gewünscht.

Das Wetter wirkte immer bedrohlicher und die ein oder anderen Regentropfen klatschten auf die Brille.

Bis Llanes waren es nur noch wenige Kilometer. Dort wollten wir einen Halt machen und dann mal schauen, was heute noch so kommen könnte. Sitzend auf einer Bank …. fing es immer mehr an zu 🌧️. Schnell mal geschaut, was es hier an Unterkünften gibt. Ein Hotel, nur wenige Minuten entfernt … also los und anschauen.

Wir fahren los und an der nächsten Abzweigung … wer steht da wieder und filmt? Die „Fake Pilgrims“ 🤗. Er hat uns gleich wieder mit der Kamera eingefangen und gewinkt: wir sollten einfach weiterfahren. Alle guten Dinge sind drei.

Am Hotel angekommen. Checkin super nett und sehr freundlich. Rad hat auch einen extra Platz in der Tiefgarage mit Stromanschluss. Das sollte alles so sein. Auch wo es jetzt doch dauerhaft regnet, wenn auch nur die berühmten „Bindfäden“

So war unsere heutige Tour sehr kurz.

47,1 km und 681 Hm
Blick auf unser Hotel
Wasser ist toll

Tag 69

Der gute Mann heute Morgen an der Rezeption sprach nicht ein Wort Englisch und war die ganze Zeit am reden 🤗

Das war schon lustig. Bis ich ihm klar gemacht hatte, dass ich unser Rad aus der Verwahrung raus nehmen möchte … 🥳

Als er das Rad gesehen hat, bekam er sich nicht mehr ein. Fotos machen, mit Handy Übersetzung wollte er alles mögliche wissen. Wo wir hin wollen und wo wir herkommen usw.

Obst und Wasser mussten wir auch noch mitnehmen 🤗. Wir haben einen Fan mehr.

Dann ging es auch zügig raus aus der Stadt. Nach wenigen Kilometern hat auch der Autoverkehr nachgelassen.

Wir mussten ein großes Flussdelta umfahren, da es kilometerweit keine Überquerung gab. Die Routenführung von Komoot hat da mal wieder etwas vorgegeben, was es schlichtweg nicht gab. Bei der Gelegenheit (auf einem Parkplatz den Weg suchen) sprach uns ein englisches Paar auf unser Rad an. Robert und Rebecca 🥳 haben in der Nähe ein Haus seit über 20 Jahren. Er ist auch begeisterter Radfahrer (schon eine witzige Parallele) und war vom Rad ganz begeistert und kannte sich auch mit der Technik aus.

Nach wenigen Minuten haben wir wieder einen Weg zu unserer Route gefunden. Die Fahrt war einfach nur traumhaft auf einem gut ausgebauten Weg. Biotop mit absoluter Ruhe, seltenen Vogelarten und übermütigen Fischen, die aus dem Wasser sprangen.

Es war auch nicht mehr weit zur Küste. In Suances angekommen, konnten wir nicht anders und mussten etwas essen. Ein typischer Urlaubsort mit vielen Touristen 😎 halt. Da sind wir zwei nicht weiter aufgefallen, obwohl es so nicht ganz stimmt. Wir fallen mit unserem Rad immer auf.

Dann ging es noch zur „Sehenswürdigkeit“, dem Leuchtturm auf einer Landspitze gelegen.

Faro de Suances
Wir waren tatsächlich hier. Hier haben wir auch die 4.000 km voll gemacht.
Los Locos, gleich die nächste Bucht

Die restlichen Kilometer wurden wieder anstrengend, da es noch einige Hügel zu bezwingen gab. Comillas hat es uns nicht leicht gemacht.

Unsere heutige Unterkunft

Der Ort hat eine tolle Altstadt mit vielen kleinen Gassen. Auf Kopfsteinpflaster geht es sehr verbaut und verwinkelt auf und ab. Hat mich durchaus an kleine Schwarzwalddörfer erinnert.

Unsere heutige Tour ist etwas kürzer als sonst, da wir mit der vielen Sonne und Temperatur angestrengt sind.

60,28 km und 997 Hm