Tag 118

… beginnt entspannt und ruhig mit faulenzen.

Irgendwann haben wir es auch zum Frühstück geschafft. Dann Klamotten gesichtet, auch die warmen und die Regenkleidung (die wir schon über einen Monat nicht mehr gebraucht haben), um zu sehen was denn mal wieder in die Wäsche kann 🤗

Zum Waschsalon waren es nur knapp 500m. Zu unserem Glück war gerade eine Maschine frei geworden. Also schnell rein damit, Kleingeld gewechselt … ca. fünfundvierzig Minuten für die Wäsche. Da können wir in aller Ruhe zum Café auf die Ecke und die Zeit überbrücken. Brauchen nicht in dem viel zu warmen Waschsalon sitzen und warten ….

Bin alleine schnell mal „rüber“, um die Wäsche in den Trockner zu packen …. oh, Maschine braucht noch vier Minuten. Passt! Denn ein Trockner ist sowieso noch nicht frei. Sollte so sein.

Maschine gewechselt und wieder ins Café. Nach einer weiteren halben Stunde wieder zurück zum Waschsalon und die Wäsche aus dem Trockner. Wat entspannt ☺️

Zurück im Hotel ging es in die Planung für die weiteren Tage. Wir haben schon mal zwei Tage festgelegt, Strecken sowie die Unterkünfte.

Kommende Woche können wir wahrscheinlich langfristiger planen, wenn wir unsere Möglichkeiten einer „Überwinterung“ klären können.

So oder so wird es zu einer Entscheidung für unsere weitere Tour kommen. Bin gespannt.

Einen ECHTEN Italiener mit einem kleinen Restaurant gefunden. Lecker Pasta, Pizza und mal wieder eine wirklich echte und leckere Tiramisu gegessen.

Auf dem Rückweg zum Hotel am Strand noch einen Verrückten Radfahrer getroffen …

Der ist seit Mitte März aus dem französischen sprechenden Teil der Schweiz unterwegs. Ist aber entgegengesetzt gefahren.

da sprechen wir gerade über die gemachten Touren und die Erfahrungen damit …

Tag 117

Wir haben uns entschieden, zwei weitere Tage in Tarifa zu verbringen. Wir brauchen die Auszeit vom Radfahren und um uns klar zu werden wie wir weitermachen wollen …

Im Moment genießen wir wir einfach das chillen bei lecker essen und dazu noch wirklich tolle Live Musik von einem Gitarristen. Super entspannt bei knapp 28 Grad im Schatten und mal nicht auf dem Rad sitzen und schwitzen 😅

Danach geht es zum einchecken ins Hotel. Nachdem auch das Rad in der Tiefgarage untergebracht ist und die notwendigen Sachen auf dem Zimmer sind, legen wir uns für ein Stündchen hin. Wir sind beide einfach müde und „kaputt“.

Kurz nach acht gehen wir noch mal raus, suchen einen Waschsalon (für die morgige Waschaktion) und gehen an den Strand.

Eine Bar direkt auf dem Strand weckt unser Interesse 🤗

Direkt am Strand warten auf den Sonnenuntergang
…gleich ist das Licht aus
Zugang zur Strandbar

Tag 116

Gut gekühlt geschlafen, machen wir uns mit frisch geladenen Akkus 🤗 auf den Weg. Ziel ist heute der südlichste Festlandspunkt von 🇪🇸 -> Tarifa.

Aber erst einmal etwas frühstücken und Wasserverpflegung gekauft. Den ersten Teil der Fahrt haben wir genossen, bis eine zweite Schotterteilstrecke über einige Kilometer zu wild wurde. Michaela hat es fast aus dem Sitz geworfen. Also ist sie frustriert gut zwei Kilometer zu Fuß gelaufen.

Ich bin schon bis zur „Zivilisation“ mit festen Strassen vorgefahren.

Tja, wie soll ich es beschreiben? 🤮🤮🤮🤮🤮😩😣

Eine große Eisenpforte mit dicken Ketten und Schlössern versperrt uns den Weg. Es gibt einen schmalen Durchgang für Fußgänger. Kurzer „Check“ des Durchgangs … das Rad bekommen wir auf normalen Weg nicht hindurch. Also kurzerhand alles Gepäck abgeschnallt und auf die andere Seite gebracht. Mit zwei Anläufen, das Rad auf die Seite gelegt und durchmanövriert …

Bisschen vom Staub befreit und Gepäck wieder aufgeladen. Die Fahrt bis Zahara de los Atunes verlief wieder sehr gut. Dort haben wir uns ein bisschen erholt und etwas gegessen und getrunken.

Die Pause hat gut getan und so waren wir guter Dinge für die zweite Hälfte der Strecke.

Der nächste Abschnitt … ist schwer zu beschreiben ohne wieder in Frust zu verfallen 😣

Die beschriebene Strecke endete im NICHTS! im wahrsten Sinne des Wortes. Alternative Route war mal wieder durch … ein großes Eisentor mit vielen schönen dicken Ketten und Schlössern versperrt. Es war für uns kein Trost, das auf der gegenüberliegenden Seite ein Autofahrer genauso stand wie wir und ungläubig schaute. Für ihn bedeutete es nur ein bisschen mehr Zeit und das Gaspedal drücken. Auto fahren ist nicht anstrengend.

Wir mussten uns bis dahin viele Kilometer bergauf quälen. Alles für die Katz ….

Der Hammer kommt jetzt: einzige Möglichkeit ist die „Umgehungsstraße“ für den Autoverkehr zu nutzen. Bedeutet mindestens fünfundzwanzig Kilometer mehr Auf und Ab. Das bei über 30 Grad im Schatten, bloß das wir keinen Schatten mehr bekommen.

So waren wir beide sehr gefrustet und auch ich bin den Tag bei den Temperaturen ( und die letzten Nächte mit schlechter Erholung) und der Strecke an meine Grenzen gekommen.

Die letzten Kilometer erschienen endlos, keine Möglichkeit für eine Pause, da endlos wirkende gerade Straßen (Autofahrer interessieren ja 40 Kilometer extra nicht wirklich) mit den ganzen „Kackwellen“ nicht förderlich für die Mentale Situation ist.

92 km und 784 Hm

Tag 115

Die Nacht war schlichtweg der Horror. Viel zu laut … die ganze Nacht hindurch. Es war lauter als auf einem geschäftigen Campingplatz. Dazu kam die Wärme. Diese Kombination war 😩🤮🥳

Gegen zwei Uhr in der Nacht habe ich die Zimmertür geöffnet um für ein wenig „Durchzug“ zu sorgen. Das hat ein bisschen Linderung gebracht auf Kosten der Lautstärke.

Da wir beide nicht mehr schlafen konnten, waren wir schon kurz nacht acht mit packen fertig und haben das Rad vorbereitet. Dann ging es zu der gemütlichen gestrigen Eckkneipe zum Frühstück. Es war noch sehr viel Feuchtigkeit in der Luft mit vielen Wolken am Himmel. So waren die Mücken sehr aktiv. In der kurzen Zeit habe ich fünf „juckende“ Mückenstiche bekommen 😣

Raus aus dem Wirrwarr der Einbahnstraßen, Supermarkt aufgesucht und ein wenig Verpflegung und Trinkwasser gekauft. Wegen der ganzen Autobahn und Schnellstraßen mussten wir einen größeren „Bogen“ fahren. Die Tour war sehr schön.

Eine Ruine bewohnt von vielen Störchen. Krasse Gegend, wo die großen Vögel zu Dutzenden in der Luft und auf den Feldern zu sehen waren.

Viele Kilometer durch schöne Waldgebiete gefahren.

Ableger von Ortrud twee

Mit kleinen Pausen haben wir uns langsam wieder der Küste genähert.

Kurz vorm heutigen Ziel

Der Schreck in der Abendstunde 😳 Das Ladegerät für die Radakkus ist defekt. Was für ein Glück habe ich es noch bemerkt, dass die Akkus nicht geladen wurden. Bosch Internetseite, Händlerverzeichnis von Spanien durchsucht … und direkt hier im Ort (keinen Kilometer entfernt) 🥳 einen Radladen gefunden. Rad geschnappt, Ladegerät eingesteckt und hingeradelt. Wuseliger Laden mit einem hektisch wirkenden Menschen. Als der mitbekommen hat, dass ich deutsch spreche … reden wir deutsch, sagt er.

Mein Problem geschildert. Er weg in den hinteren Teil des Ladens. Mit „seinem“ Ladegerät und einem Akku vom Rad ein Test …. Akkus in Ordnung und werden auch geladen. Ich sage: ich brauche ein neues Ladegerät, das alte ist definitiv kaputt.

Er wieder in den hinteren Teil verschwunden und nach ein paar Minuten kam er mit einem Karton und einem neuen Ladegerät zurück. Wäre für einen Kunden … aber er könnte ja ein neues bestellen.

Ich war erleichtert 😮‍💨

Kurz die Daten aufgenommen wegen der Garantie, bezahlt und weg war er wieder. Beschäftigt mit dem nächsten Kunden.

Ich wieder zurück zum Hotel. Ein kurzer Check, ob das neue Ladegerät funktioniert … und Erleichterung. Das wäre ansonsten schon ein Problem gewesen.

Glück gehabt.

Abendstimmung
… andere Seite
Wir dabei 🤗
66,73 km und 520 Hm

Tag 114

mit Ventilator haben wir die Nacht einigermaßen überstanden.

Weil das Zimmer so warm war, haben wir ein anderes mit einem größeren Fenster bekommen. Das war im Nachhinein ein 😣

Ein bisschen durch die Gassen geschlendert und eine kleine Bar für ein Frühstück gefunden.

Dabei habe ich ein Schild für einen „Friseur“ gegenüber gesehen. Die Gelegenheit beim Schopf gepackt und Haare ab. Ging flott für 12€

Anschließend noch durch die Gassen und bei einer anderen Bar hängen geblieben. Etwas gegessen und getrunken und den Nachmittag wieder zurück in die Unterkunft und ein wenig geschlafen.

Keine größeren Aktivitäten mehr, ich war einfach nur platt und müde. Der Drang alles sein zu lassen wurde sehr sehr groß

Die Hitze hat mich fast geschafft …

Tag 113

Der Morgen war noch sehr schön mit Frühstück und entspannten Start in den Tourtag.

Dreiviertel der Strecke bis Jerez waren gut zu fahren und mit den entsprechenden Pausen gut zu meistern.

In Jerez haben wir eine etwas längere Pause gemacht und uns bei Eis und kühlen Getränken erholt.

Dann begann der Kampf … 😞🤮😩

Wieder mal wurden Radfahrende komplett ignoriert. Es gibt hier wohl schlichtweg keine, die eine größere Strecke fahren (außer in der Stadt). Die restlichen Kilometer nur Schnellstraßen und Autobahn. Wir mussten wieder über Stock und Stein die abenteuerlichsten Wege suchen und fahren.

Sorry für die harten Worte: das hat mich wirklich angekotzt und meine Laune war im Keller.

Da hat mich das erreichen von El Puerto de S.M. auch nicht froh gestimmt.

Die Unterkunft war schnell gefunden. Gastgeber war sehr hilfsbereit und das Rad hat einen Platz im Innenhof bekommen.

Wirklich altes Gemäuer mit entsprechend kleinen Zimmern … und viel zu 🥵. Keine Klimaanlage.

Für die Nacht haben wir einen großen Ventilator bekommen, welcher auch die ganze Nacht durch lief.

64,8 km und 601 Hm

Tag 112

Heute sind wir mal richtig früh losgefahren. 09:56 Uhr … für uns wirklich sensationell 🤗

Und: es war bedeckt mit vielen grauen Wolken, die sehr nach Regen aussahen. Auch wenn es etwas drückend war, so hat der Morgen von den Temperaturen her sehr gut getan.

Das Café um die Ecke war uns aber zu voll und zu laut am frühen Morgen. Also sind wir weiter gefahren.

Auch wenige Kilometer entfernt im nächsten Ort, ein ähnliches Bild. Hier waren zwar die Menschen schon weg, dafür stapelte sich das Geschirr auf den Tischen … und die Bedienung kam dem Ganzen wohl nicht so richtig hinterher.

Dann also auch hier: wieder in die Pedale treten 😊

Der dritte Anlauf war aber der RICHTIGE!

Nette Menschen, sehr aufmerksam und freundlich und wir haben uns mit Händen und „zeigen was es gibt“ auf ein spätes Frühstück verständigt.

Schon bald haben wir Coria del Rio erreicht und haben auf einer abenteuerlichen Fähre den Fluss gequert.

Abenteuerliche Fähre, man steht mit vibrierenden Füßen wie auf Strom
Guadalquivir

Auf der anderen Seite dann …. Baumwollfelder so weit man sehen kann. Das in dieser so trockenen Umgebung. Jetzt kann ich auch die riesige „Pumpstation“ am Flussufer (kurz nachdem wir mit der Fähre am anderen Ufer angekommen waren) nachvollziehen, die mit ihren wirklich riesigen Rohren, Unmengen an Wasser entnehmen müssen.

Baumwolle

Wir sind flott unterwegs und die Sonne hat mittlerweile gewonnen und die Wolken „verdampfen lassen“. Es ist wieder richtig warm geworden und das Thermometer zeigt wieder 34 Grad an. Jetzt heißt es wieder kühlen mit viel Wasser…

… und schon waren wir in Los Palacios y Villafranca. Eine Möglichkeit, die ich für eine Übernachtung ausgesucht hatte.

das wirklich sehr kühle Bier ist köstlich

Aber wir waren so gut unterwegs, dass wir weitergefahren sind. Vorher habe ich eine Reservierung für eine ganze Wohnung (60€) in Las Cabezas de San Juan getätigt.

Auf der einen Seite der Straße Baumwolle und auf der anderen Seite gab es wieder Reisfelder. Das Bewässerungssystem ist ja vorhanden.

Die letzten Kilometer waren doch wieder anstrengend, da die Hitze weiterhin zugenommen hat. So waren wir froh, als wir die Unterkunft erreicht haben.

unsere heutige Unterkunft
… so ganz „los“ sind wir ihn noch nicht

Im Restaurant angemeldet, bezahlt und für ein Platz fürs Rad nachgefragt. Der „normale“ Stellplatz ist natürlich zu klein. Nach kurzer Überlegung … können wir später das Rad ins Restaurant in einen Nebenraum stellen 😳 na klar bin ich dabei.

Eine Dreiviertelstunde später bekam ich den Anruf: los geht’s.

Wohnung ist komplett eingerichtet und hat auch eine Waschmaschine. Also schnell die Wäsche waschen und runter ins Restaurant. 🍻 und eine Kleinigkeit zu essen. Dann Wäsche aufhängen und sich ein wenig ausruhen, bevor das Restaurant wieder öffnet.

Der Versuch, sich draußen ein wenig die Füße zu vertreten, ist an der Sonne und den Temperaturen gescheitert. Davon hatten wir heute schon genug.

75,21 km und 413 Hm
Abends doch noch mal vor die Tür…
wird hier viel als „Ersatz“ von Sangria verwendet

Tag 111

Wir hätten gerne eine weitere Übernachtung gehabt, aber es ist ausgebucht bis kommenden Sonntag. Also weiter …

Wir hatten am Abend vorher noch etwas eingekauft. So gab es denn einen Kaffee und Joghurt und für mich noch ein Proteindrink. So ging es gegen elf Uhr wieder auf die Bahn.

Eigentlich sollte es nach der Wetterapp nicht mehr ganz so warm werden. Aber bereits nach wenigen Kilometern zeigte das Thermometer wieder über 30 Grad an. Mit leichten Rückenwind ließ es sich aber trotzdem gut aushalten.

Nach ca. 12 km gingen die Lenkbewegung merklich schwerfälliger … ein Blick auf die Vorderreifen 😳 schleichender Plattfuß links (der dritte bei Kilometer 6115). Was für ein Zufall kam auf der ansonst geraden Strecke ohne irgendwelche Einfahrten oder Abzweigungen auf der linken Seite eine Einfahrt mit einem großen Gebäude, welches genug Schatten für eine „Reparatur“ bot 🤗

Im Mantel mehrere Dornen gefunden und einen, der wie eine Nadelspitze den Schlauch punktiert hat. Mantel von allen Dornen befreit, Ersatzschlauch (auch schon geflickt) rein und wieder alles montiert. Luftdruck auf beiden Seiten gemessen … und weiter gehts.

In dem wirklich staubigen und sandigen Dorf El Rocío haben wir an einer Bar, nach ca. zwanzig Kilometer, angehalten und etwas gegessen und getrunken. Wir hatten noch kein „echtes“ Frühstück.

Am nächsten Haltepunkt, nach weiteren zwanzig Kilometern, haben wieder ein Restaurant aufgesucht. Da konnten wir nur drinnen sitzen, da es draußen nicht mehr auszuhalten war. Auch nicht im Schatten.

Kaffee, Kuchen und ein Glas 🍺

Wir wollen beide keine großen Experimente mehr machen und entscheiden uns für Pilas als Zielort. Dort haben wir eine Herberge gefunden. Anrufen …. Tür ging auf und die Verständigung lief auf beiden Seiten sehr gut über die gegenseitige Nutzung von Übersetzungen auf dem Handy 🤗

Zimmer bekommen mit Klimaanlage und das Rad konnte mit ins Haus. Die Eingangstüren waren glücklicherweise groß genug.

Jetzt ein bisschen abkühlen und gegen 20:30 können wir uns langsam auf den Weg für das Abendessen machen.

50,18 km und 273 Hm

Tag 110

Heute wird unsere Strecke 100%ig kürzer als gestern. 🤗 Es sind fast flache 43 km entlang der Küste.

Es geht nach Matalascañas, welches direkt am Meer und inmitten eines Naturschutzgebietes liegt.

In Mazagón ein kleine Pause eingelegt. Dort gab es frischen O-Saft, Kaffee und Toast. Von dort ging es über fünf Kilometer lang über einen neu gemachten Radweg. Absolut erste Sahne 🤗 … abseits der Straße. Das war schon angenehm. Aber wie immer, es gibt ein Ende.

Die restliche Strecke führte wieder auf der normalen Straße entlang. Wenigstens gibt’s einen breiten Seitenstreifen.

Nach der Ankunft, frisch geduscht und ein wenig in der Stadt umgesehen. Einige 🍻 und ein kleiner Snack.

Sehr leckeres Eis
Eiscafé mit der richtigen Deko
Keisverkehr immer wieder mit toller Kunst

Dann zurück und raus aus der Hitze. Gegen halb neun sind wir los an den Strand.

Gerade noch rechtzeitig am Strand angekommen
andere Richtung schon fast wieder Vollmond

Nach dem Essen noch ein bisschen spazieren gehen und das viele Volk (inklusive der Kinder) anschauen, welches kurz vor Mitternacht immer noch auf den Straßen unterwegs ist. Das ist typisch spanisch.

44,66 km und 176 Hm

Für die Weiterfahrt hat sich leider ein „Missverständnis“ ergeben. Die Routingplaner Apps haben „alle“ einen Weg entlang der Küste gezeigt. Dabei gibts da nur STRAND. Der ist mit dem Auto schon befahrbar (Polizei und Naturschutz nutzen das), aber für die Öffentlichkeit verboten. Fußgänger und Radfahrer dürfen das benutzen. Aber für uns absolut irrelevant. So muss ich komplett umplanen und einen großen Bogen in Richtung Sevilla machen um nach El Puerto de Santa Maria zu kommen. Bedeutet mindestens einen ganzen Tag mehr.

Tag 109

Es ist definitiv zu warm, auch wenn wir viele kleine Pausen in Bars und Restaurants zum abkühlen und etwas trinken gemacht haben.

In Huelva heute Nachmittag zeigte das Thermometer 40 Grad.

Durch blödes Routing von Komoot (wollte uns mal wieder querfeldein durch Wald und Sandpisten führen) haben wir einige unnötige extra Kilometer gemacht. Die Original Tour wäre nur ca. 63 km gewesen.

Auch der Fahrtwind auf dem Fahrrad fühlte sich an als hätten wir einen heißen Fön vor uns montiert 🥵

Bei dieser Hitze haben wir sogar vergessen, ein Foto von uns beim erreichen der 6.000 km Marke zu machen. 😞

So muss ein normales Bild reichen … (wobei die 431 uns an zuhause und unsere B431 erinnert hat)

6.000 Kilometer während unserer Reise erreicht in Höhe der Ortschaft Cartaya

Ankunft in der Unterkunft, ein großes Softeis unter der Klimaanlage genossen, um wieder runtergekühlt zu werden. Nur noch Klamotten ins Zimmer, frisch geduscht und zum Essen.

Nach dem Essen (wirklich leckere Tapas) und ein paar Bierchen … nur noch kaputt 😞

Heute kein Bock mehr zu schreiben

Die Tour war definitiv zu lang.

78,23 km und 621 Hm