Tag 29

Da die Aussichten für den heutigen Tag mehr als NICHT-Sonnig waren und wir zudem eine Möglichkeit des „Wäsche waschens“ bekommen haben, war die Entscheidung für zwei Nächte an einem Ort zu verbringen, schnell gefallen.

Also kein Rad fahren!

Dafür haben wir eine Küstenwanderung unternommen. Auch wenn es fast den ganzen Tag genieselt und zum Teil heftig geregnet hat. Wir können wohl nicht anders 🤣

13,54 km mit 315 Hm

In Saint-Cast angekommen, haben wir eine kleine Pause gemacht mit Crêpes und Cappuccino (französische Art 🤣)

Mit Strohhalm hatte ich auch noch nie. Sobald der „gezogen“ wurde, lief der Kaffee hinterher… 😳

An umrühren war nicht zu denken. Dafür war die Sahne viel zu fest. Das war soviel Sahne, dass wir beide genug für unsere Crêpes hatten.

Tag 28

Ein neuer Tag 🤗

Die Bucht hier ist schon toll. Sehr besonderes Licht lässt das Wasser in vielen Farbtönen leuchten.

Bucht vor Hirel

Kurz vor Saint-Malo einen schönen Blick aufs Meer und Küste

Saint-Malo, natürlich ein Touristenmagnet. Wieder 🚌 voller Touristen ….

Stadt ist voll mit Menschen, dass haben wir uns erspart 😳

Alte Stadtmauern
Historie

Brücke über …

Heftige Gezeitentide gibt’s hier immer noch

Trocken gelegt

Eine letzte Kaffeepause, bevor es die letzten 20 km zum heutigen Etappenziel weitergeht 😎. Bisher noch ohne 🌧️

☕️

Tag 27

Leider erst spät Neuigkeiten zu diesem Tag. Mein Mobilfunkprovider hatte wohl „Schwierigkeiten“ mit einem Update in der Nacht.

Hatte den Tag über keine Verbindung ins Mobile Netz.

Heute haben wir uns auf den Weg gemacht, um die Normandie zu verlassen. Die letzte „Sehenswürdigkeit“ kann man hier schon im Hintergrund erahnen …

Diese Wolkendecke verspricht rege Abwechslung von Sonne und Regen.

Kurz vor dieser Sehenswürdigkeit kam mir auf einmal der Duft von gegrillten in die Nase. Ich: „da vorne wird gegrillt“ …. Michaela:“ich sehe nur Rauch“ 🤗

Kleines Lokal mit einem riesigen Holzkohlegrill direkt am Strassenrand … da konnten wir uns nicht mehr zurückhalten. Angehalten und auf den Grill und anschließend auf die Speisekarte geschaut. Hier müssen wir etwas essen. Selbstgemachte Lammwürstchen mit Fritten und Salat, dazu ein 🍺 🤤

Danach ließ es sich gleich wieder leichter radeln.

Auf zum Le Mont-Saint-Michel die letzten 1,8 km über die Brücke, mit vielen anderen Menschen. Das Wetter zeigte sich in dem Moment von seiner besten Seite.

Kurz danach haben wir die Normandie verlassen und sind Übergangslos in die Bretagne gefahren.

Zum Teil wunderschöne Wege und eine tolle Landschaft. Aber bis zu unserem heutigen Etappenziel sind wir noch zweimal vom 🌧️ erwischt worden.

Tag 26

Moinsen, Regen in France

Unterschlupf vorm Regen
C‘est la vie
…aber es gibt noch Hoffnung

Die Nacht hatte es auch geregnet und der Morgen sah nicht viel besser aus. 14 Grad …. so langsam reicht es. Es könnte wirklich wärmer werden.

In Pirou Plage angekommen (Kaffeezeit 🤗), die Gelegenheit genutzt …

Das Wasser hat schon Lufttemperatur

Abendstimmung am „Hausstrand“ in Dragey

Nun sind wir kurz vor Le-Mont-Saint-Michel. Mal schauen wie morgen das Wetter ist, ob wir eine ausgedehnte Küstennahe Tour machen können.

Tag 25

Um 10h war das Rad wieder gepackt und wir haben uns auf die heutige Tour begeben. Nach einer kurzen Einradelphase ging es bei 16 Grad und blau-weißen Himmel gleich hoch hinaus von Meeresspiegelhöhe auf 101m mit bis zu 11% Steigung.

Uns war jetzt warm. 🤗

Blick auf Cherbourg

Wir kommen gut voran, trotz der ganzen „Berge“ … 🤗

In Barneville machen wir einen Stopp an einem riesigen Strand.

19 Grad, Himmel ist perfekt.
das sind Dimensionen

Wenige Kilometer weiter hat sich der Himmel wieder bezogen und sieht langsam bedrohlich aus.

Pont aux XIII Arches

In Saint-Germain-sur-Ay Plage machen wir eine Pause, um unseren eigenen „Snack“ zu uns zu nehmen und der Ernte der Muscheln zuzusehen.

Zufahrtswege zum Strand (für die Trecker und deren großen Anhänger) im Hintergrund riesige Muschelfarmen
🍅 🥒 🧀 🥖 und ein Schlückchen Wein

Danach haben wir die letzten Kilometer für heute bis zur Unterkunft zügig zurückgelegt, da der Himmel doch sehr dunkel wurde.

Tag 24

….beginnt mit einem entspannten ☕️ im Bett 🤗

Heute mal ein Tag ohne radeln. Gleich noch ein „nettes Café“ aufsuchen und den Tag ruhig beginnen.

Lecker Cappuccino seit vielen Tagen wieder mal 🤗

Danach leider noch die Pflicht: das Rad bedarf einer „Wartung“. Nach 1566 Kilometern mit zum Teil schlechter Wegstrecke (heftige Schlaglöcher inbegriffen), muss der Check und die Nachjustierung dringend gemacht werden. Wir haben ja noch eine größere Tour vor uns.

Aktuell aufgelockerte Bewölkung bei gerade mal 12 Grad … locken uns nicht wirklich aufs Rad. Wir fragen uns langsam: wo ist das viel gerühmte tolle südliche Wetter?

Da sind die Temperaturen in der Heimat insgesamt etwas besser als hier. Wir sind bei 28 Grad am 1.5. gestartet. Davon sind wir noch sehr weit entfernt. Die Höchsttemperatur lag in den letzten drei Wochen gerade mal knapp an die 20 Grad.

Am Hafeneingang

Bei einem Spaziergang in den Yachthafen ein besonderes Trockendock entdeckt.

Da hat sich doch glatt die „Enterprise“ versucht zwischen den ganzen „Schiffen“ zu 😶‍🌫️

Erwischt 😉

Tag 23

Mit einem herrlichen sonnigen Blick in den Garten packen wir unsere Sachen und machen uns auf den Weg nach Cherbourg, unserem Ziel für die nächsten zwei Tage. Leider hat sich der Himmel bereits wieder stark zugezogen und es ist recht windig geworden bei 14 Grad. Hoffentlich bleibt es trocken.

Nach 11 km einen Halt an einem kleinen „La Plage“

… kühl und windig bei Cabane de Marois

Weiter geht es mit einem Schlenker zum Phare de Gatteville. Die „andere“ Himmelsrichtung haben wir bewusst nicht aufgenommen. Bleigraue tief hängende Wolken, aus denen sich nach wenigen Kilometern auch noch vereinzelte dicke Regentropfen verabschiedet haben, um uns einen Besuch abzustatten.

wir waren tatsächlich vor Ort 😎

Langsam verändert sich die Küste. Die endlosen Sandstrände sind passé. Die Küste wird felsiger und rauher. Kurzer Bewuchs fast bis zur Wasserlinie. Einfach nur schön.

Jetzt geht es in kleinen Wellen immer wieder auf und ab, sodass wir doch wieder 325 Höhenmeter angesammelt haben.

Im Hintergrund ist schon Cherbourg zu erahnen. Damit wird unsere heutige Tour auch nur 53,5 km.

Cherbourg im Hintergrund

Wir suchen die Unterkunft auf und werden dann die City zu Fuss erkunden.

Der morgige Tag ist zum Teil schon mit Wartungsarbeiten am Rad belegt.

Tag 22

Begrüsst werden wir mit angenehmen morgendlichen 16 Grad 😳 und KEINEN Regen.

Quelle surprise….

Das Frühstück ist nicht nur typisch französisch (Croissant in Kaffee gedippt), sondern wurde auch mit Lebensmittel aus der Umgebung wie Frischkäse (Quark), Käse und wirklich super leckeren Schinken serviert. Dazu sind unsere Gastgeber so etwas von zuvorkommend und mitdenkend. Das ist schon fast ein wenig unheimlich.

Das untergestellte Rad wurde auch noch von unserem Gastgeber gegen Vogelkot abgedeckt. Was für ein Glück, wie man unschwer erkennen kann 😂

Unsere Tour geht heute viele Kilometer durch Naturschutzgebiet mit zum Teil fantastisch ausgebauten Straßen und wenigen extremen Schlaglochpisten. Rad ist heile geblieben 😎

Dann am „Utah Beach“ angekommen. Den ganzen Rummel (Busseweise werden die Besucher rangekarrt) haben wir ausgelassen und sind zügig weiter …

Endlose Weite mit dramatischer Geschichte UTAH BEACH
UTAH BEACH

Das Wetter hat ausnahmsweise mal gehalten. Obwohl es fast schon stürmische Böen gab. Aber lieber 🌬️

Den Abend haben wir in einem kleinen Restaurant mit lecker französischer Küche ausklingen lassen.

Tag 21

…. ohne Worte

Es hat aufgehört zu regnen und so machen wir uns um 10:45h wieder auf den Weg. Der Himmel ist zwar noch durchgehend grau … aber wir hoffen noch auf ein paar Auflockerungen 😎

Grau in grau und Wind bei weiterhin 13 Grad

An der „Juno Beach“ bei einem kleinen Food Truck gab es Fisch and Chips … und eine Busladung Britischer „Veteranen“

Hier wird der 80. Jahrestag des D-Days hochoffiziell am 6.6. zelebriert. Feierlichkeiten aller Art aber schon vom 1.-16.6. in der ganzen Normandie. Mir ist ein Schreck in die Glieder gefahren, als plötzlich ein ganzer Konvoi an WWII Fahrzeugen inklusive Begleitmotorrädern (in Originalkluft) entgegenkam. Alles Britische Fahrzeuge mit alten Herren als Besatzung. Was für ein Glück werden wir bis dahin, bevor der ganze Wahnsinn beginnt, schon weiter südlich in Frankreich unterwegs sein. 🤗

Bus in „Kriegsgerätbemalung“

Die letzten 13km vor unserem heutigen Ziel musste es doch wieder regnen. Wie an Bindfäden. 🤮

Durchweicht und ausgekühlt haben wir die Unterkunft bezogen. In einem wirklich alten Gemäuer familiär geführt. Mit alten schief gelaufenen Steintreppen in einem Rundturm als „Treppenhaus“. Türen so niedrig, das ich nur gebückt hindurch passe.

Aber total liebenswert.

Tag 20

Es ist kaum zu glauben 😳

🌞 am morgen

Selbst gemachtes Abschiedsgeschenk für die sehr freundliche „Betreuung“ 🤗

Auf geht’s in Richtung Le Havre.

Kurz vor Le Havre

Das Zentrum lassen wir aus. Fahren durch den Hafen in Richtung Seine, um den Pont de Normandie zu überqueren.

Ponte de Normandie
Blick vom höchsten Punkt des Pont de Normandie auf die Mündung der Seine

In Villerville haben wir in einer kleinen Creperie lecker gegessen. Dazu gab es den ersten Cidre und Wasser.

…. und überall an den Wänden Fotos und Artikel über einen hier im Ort gedrehten Film „A Monkey in Winter“ (mit Jean Gabin & J. P. Belmondo). Was für ein Zufall 🤗

🤤 mit Honig und Nüssen

An der heutigen Unterkunft angekommen, den täglichen Check des Rades …

Voir là: der erste Speichenbruch im Hinterrad

Speiche hin 🤷🏼‍♂️

Nach der Reparatur des Rades noch einen kleinen Imbiss zu uns genommen.

Zum Sonnenuntergang kurz hinterm Haus über die Düne …. leider zu bewölkt. Aber trotzdem ein fantastisches Licht und natürlich ein toller Strand. Der Wind pfeift uns bei 15 Grad um die Ohren.

Ohne extra Farbfilter