Waschtag in einer öffentlichen „Laverie automatique“ 🤗
… ansonsten mal abhängen und „Beinmuskeln“ entspannen.


Radreisen mit dem Trike
Waschtag in einer öffentlichen „Laverie automatique“ 🤗
… ansonsten mal abhängen und „Beinmuskeln“ entspannen.

Nach dem Frühstück ging es zum Radladen „materiel-velo.com“

Dort haben wir gestern Abend bei „Antoine“ nach Bremsbelägen für die Magura nachgefragt. Sie haben keine vor Ort (können aber in 2-4 Tagen die Teile bekommen) so lange wollen wir nicht warten. An unseren bedröppelten Gesichter ( vor allen wohl meins ☺️) hat er die Wichtigkeit erkannt und griff zum📱 und rief einen Kumpel von einem anderen Laden an. Der hätte welche vor Ort. Ist aber mehr als 25km entfernt. Nix für uns.
Dann der Vorschlag von Antoine: er wohnt in der Nähe und könnte die morgen (also heute) mitbringen 😳🥳🥳😮💨
Merci beaucoup Antoine pour ton aide et ton soutien sans complication. Cela ne va pas de soi. Merci.
Ab in die City von Bordeaux. Erst einmal an die Dordogne. Mit einer beeindruckenden Hebebrücke … unter der gerade ein Segelschiff fuhr.


Nebenan das Weinmuseum …


Dann hieß es: durch die wuselige City wieder raus kommen. Bei den vielen kleinen Strassen und Gassen durch Zufall an einem Brunnen angehalten und Beweisfotos gemacht 🥳 Wenn es schon nicht die „Mirror Fountain“ geworden ist.


Die Strecke raus aus Bordeaux in Richtung Arcachon war schrecklich. Schrecklich GRADE und schrecklich LANG und das bei fast 32 Grad im Schatten.
Dafür hat Arcachon selbst entschädigt. Toller Weg am Riesenstrand (über Holzweg getrennt von 🚶♂️➡️, mit jede Menge Boote und Yachten. Kühlen Weißwein und eine Selter dazu haben uns ein wenig erfrischt. Hier wollen wir bleiben. Gerne mal auch einen Tag länger.


🙈 die Hotel- und Zimmerpreise (wenn überhaupt verfügbar) sind schon heftig 😳
Haben aber eine kleine Wohnung über Airbnb bekommen. Nochmal Glück gehabt. Auch mit Meerblick


Jetzt ist es gut!
22:30h, 26 Grad und lecker Wein direkt am Wasser. Das Leben ist schön 🥰

Heute geht es gleich richtig sonnig 😎 los. Um 11h sind es schon 24 Grad und es soll die 30 Grad Marke heute locker geknackt werden 😳🥵
Das kann ja heiter werden. Wir fahren in Richtung Bordeaux. Zum Anfang noch ein Stück an der Dordogne.
In Bordeaux muss ich, ganz wichtig🚨, einen Fahrradladen suchen, damit wir noch Bremsbeläge kaufen können. Die Ersatzteile, die ich sicherheitshalber mitgenommen hatte, sind schon verbaut. Haben über 5000 Kilometer gehalten. Da wir aber noch einiges an Höhenmeter, und die entsprechenden Abfahrten vor uns haben, brauche ich dringend Nachschub.
Jetzt Sachen packen und das Rad fertig machen.
…. weiteres folgt ☺️
Es hat eine Weile gebraucht, bis wir wieder an der Dordogne entlang fahren konnten. Dann aber wunderschön…

Viele kleine „Dörfer“ später in Lavagnac eine Bäckerei entdeckt. Super 🤤 Wrap und 🥐 und ☕️ … im Schatten. In der Sonne kann man es nicht mehr aushalten, da wir ja die ganze Zeit keinen Schatten haben. In der Bäckerei verspielte Süßereien

Es hieß Essen fassen in einem Thai-Indischen Restaurant. Riesengroße Portionen 😳, aber auch sehr lecker.
Im Anschluss ein „Französisches Restaurant“ aufgesucht … mit seltsamen „Leuten“ auf der anderen Straßenseite 🤪

und den Abend bei🍷und 🍺 ausklingen lassen. 22h und noch immer 27 Grad. Schon ein lauer Sommerabend. Auch wenn wir in einem Vorort/Stadtteil von Bordeaux und noch nicht wieder am Meer sind.
Ich weiß nicht, ob es die Nachwirkungen von dem gestrigen Morgen war (⏰) … aber wir waren beide früh wach und ausgeruht.
Also nicht lange fackeln, Sachen und Rad wieder fertig gepackt. Dann ging es erstmal zum „Tabac“ Laden ( hier für Zeitschriften, Kleingedöns und lecker Kaffee und 🥐
So sind wir früh auf der Strasse in Richtung Bergerac unterwegs. Natürlich wieder mit vielen schönen abwechslungsreichen Auf und Abs 🥵
In dem kleinen Ort Vergt gab’s eine Kaffeepause. Schöne Strecken ohne viel Autoverkehr und komischerweise überhaupt keine Radfahrer 😁. Sehr abwechslungsreich. Manchmal hatten wir das Gefühl wir wären im Schwarzwald, dann wieder in Südtirol. Zum Teil gab es auch große „Plastikabgedeckte“ Plantagen (viele ha groß) mit Himbeeren und Erdbeeren. Das sah nicht mehr gut aus. Plastikfoliefelder 😡
Dann Ankunft in Bergerac. Sehr früh für unsere Verhältnisse. So haben wir uns entschieden, Essen zu gehen und dann noch ein wenig die Stadt anschauen. Natürlich durfte auch Cyrano nicht fehlen.


Kurz hinter der Stadt gab es eine Stromschnelle der Dordogne mit Schleuse für die Schiffe …

Da es aber erst kurz nach 15h war, haben wir uns noch für ein paar Kilometer an der Dordogne weiterzufahren entschieden.
In Pineuilh haben wir eine nette Unterkunft bei „Manu“ gefunden. Er war ein paar Jahre in der Nähe von Stuttgart und spricht noch ein wenig Deutsch. Ein sehr „unterhaltsamer Mensch“ 😇
Bevor es zur Unterkunft ging, gab es erst einmal eine Belohnung:

Abendspaziergang an der Dordogne.



Das war unsere Strecke an diesem Tag

begann „laut“ mit dem Wecker um 06:00h 😳🥳
Booaah … was für eine ungemütliche Zeit. Schon lange keinen Wecker mehr gestellt gehabt.
Rauf aufs Rad und den Berg raufgekämpft (gleich mal 120 Hm am Stück) ohne Frühstück.
Thierry (der Rohloff Profi) hat schon gewartet. Rad in die Werkstatt geschoben, aufgehängt damit das Hinterrad frei ist. Danach kurzen Prozess mit den Speichen. Rausgeschnitten und entsorgt. Das ging fix!
Im Anschluss neue Speichen rein, grob vorgespannt und danach in die Feinjustierung. Für mich nicht das erste mal gesehen (und gemacht), aber die Geschwindigkeit war schon beeindruckend!

Bei der Gelegenheit gleich noch einen „Service“ für die Rohloff machen lassen. Die hat ja schon zu dem Zeitpunkt 5426 km auf den Buckel. So hatte ich die Gelegenheit, das Getriebe mal in echt zu sehen und nicht nur auf Fotos. Nun weiß ich auch wie der Service an dem Rohloffgetriebe funktioniert. Inklusive der „Einstellung“ für die elektrische Version.
In knapp 2,5 Stunden war alles erledigt.
Ich bin ERLEICHTERT!!! 😮💨
Bei der Gelegenheit habe ich die Bremsbeläge für die hintere Bremse gewechselt. Die alten Beläge waren sowas von platt, quasi Metall auf Metall 😬

Nun kann die Fahrt entspannt weitergehen.
Nochmal ein großes DANKESCHÖN an alle, die uns unterstützt haben.
Alexander Urban -> https://urban-fahrradbau.de/
Der den Kontakt mit Rohloff hergestellt hat.
Rohloff -> https://www.rohloff.de/de/
Die den wirklich kompetenten Thierry für uns in Frankreich (in unserer Nähe, nur ca. 500km extra Strecke 😇, wir wollen ja auch wieder an die Küste) identifiziert haben. Von den zusätzlichen Höhenmetern ganz zu schweigen.
Thierry Besson von SOS Vélo -> https://sosvelo.fr/
… und natürlich an Thierry, der den Sonntag Vormittag für uns geopfert hat. Nochmals vielen Dank und liebe Grüße an die Familie, die das mitgemacht hat.

… fing ganz gut an bei einem netten Plausch mit der Gastgeberin beim Frühstücken.
Los gekommen sind wir noch trocken, aber nur wenige Minuten später 🌧️
Der restliche Tag war dann eher so …

… mit vielen Auf und Abs. Zum Teil doch recht heftig steil.
Eine Unterkunft zu finden wurde etwas abenteuerlich, hat dann aber mit Hilfe von netten Menschen funktioniert.
Das Hinterrad wird morgen früh repariert. Dafür müssen wir um 06:30h los. Knappe 9 Kilometer mit gleich wieder 200 Hm. Man gönnt sich ja sonst Nix 🤷🏼♂️😜
Durch die Suche nach einer Unterkunft und dem ganzen hin und her wegen des Rades sind es doch mehr Kilometer als geplant geworden.

…nach einer unruhigen Nacht (Radsorgen) erst einmal ein Frühstück.
Rad gepackt (ohne Schreckmomente beim morgendlichen Check 🤗) und los ging die Fahrt. Ursprünglich sah die Planung vor: in aller Ruhe bis zum Bestimmungsort des Radladens und Werkstatt zu fahren. Für die knapp 180 km hatten wir drei Tage eingeplant, also alles entspannt. Sind ja auch ein paar Höhenmeter zu bewältigen.
Bis dann endlich die lang erwartete Antwort heute Vormittag von der Werkstatt kam (zwei Tage gewartet). Er wäre Montag und Dienstag nicht in der Werkstatt und außerdem sähe es kommende Woche schlecht aus. Da war der Schreck groß …
Aber: er würde das Hinterrad am Sonntag für uns neu einspeichen, wenn wir ihm das Rad bis Samstag Abend bringen.
Das war unsere „gemütliche“ Planung. Nun hieß es: wie bekommen wir das hin?? Wir waren ja die ersten Kilometer gemütlich losgefahren. Jetzt heißt es: Gas geben!
Tour neu geplant … was könnten wir heute schaffen, wo gibt es denn eine Unterkunft in dem spärlich bewohnten Gebiet?
Wir haben eine Unterkunft in der Nähe von Pillac gefunden, bedeutet aber eine Strecke von über 104 Kilometer 🙈
Zu der Strecke selbst heute: die war einfach NUR fantastisch! Auch wenn es viele „Kackwellen“ gab.


Bergig, aber einfach nur schön. Zum Teil Weinfelder so weit das Auge reicht … im Wechsel mit Getreidefelder.



Somit haben wir eine gute Strecke heute …

begann entspannt mit einem leckeren Kaffee im Bett und einen tollen Blick aus dem Fenster auf den Strand.
Im Anschluss ging’s runter zum Rad, den morgendlichen Check …. 😳 … erneut eine Speiche gebrochen. Die VIERTE. Diesmal auf der „Bremsenseite“. Das kam dann doch ein wenig unerwartet. Speiche getauscht und, so gut es eben von Hand ging, versucht eine gleichmäßige Spannung auf die Speichen zu bekommen.
In der Zwischenzeit hat Alexander (unser Radbauer und Unterstützer in der Not) den Kontakt zum Hersteller Rohloff hergestellt. Rohloff hat einen Top Zweiradspezialisten (SOS Vélo) aufgetan und uns bereits angekündigt.
Vielen Dank an Alexander Urban und Rohloff für die tolle Unterstützung!!
Damit haben wir unsere Route geändert und fahren jetzt ins Landesinnere in die Nähe von Bassillac et Auberoche. Wenn alles gut geht, sollten wir das bis Samstag schaffen. Dann kann das Rad gleich Anfang kommender Woche wieder aufgebaut werden.
Nun zu der eigentlichen Tour von heute.
Von der Küste weg hat sich gleich das Landschaftsbild verändert. Es war eine schöne Tour auch durch Apfel- und Walnussplantagen. Dabei kamen wir an einer kleinen Bar vorbei

Bei jedem „schlechten“ Streckenabschnitt saß bei mir der Gedanke im Nacken: hoffentlich halten die Speichen! 😬
Vorweg genommen: alles ist gut gegangen. Die Speichen haben gehalten.
Und ein weiteres Highlight: wir haben die 3000 km geknackt.

So sind wir mit mehreren kleinen Pausen bis Saintes gekommen.

Diese morgendlichen Geräusche habe ich schon lange nicht mehr gehört und wollte sie eigentlich auch nicht hören.
Ein unfreundliches „Grummeln“ eines fernen Gewitters liegt in der Luft.

Erstmal frühstücken gehen …
Lecker Frühstück, Sachen wieder packen und das Rad fertig packen. Zeitig zum Tourstart ist der Himmel wieder blau-weiß.

Raus aus der Stadt. In den Wiesen und auf den Radwegen ist es am dampfen. Die Sonne hat schon mächtig „wumms“ 🤗. Die Luft hat doch schon 20 Grad und so macht das radeln richtig Spaß.
Die Fahrt ging auch durch ein großes Naturschutzgebiet „Réserve naturelle de la baie de l’Aiguillon“. Tolle Route mit zum Teil wieder abenteuerlichen Abschnitten, bei denen wir mit unserem Rad zu kämpfen hatten ☺️
Eine kleine Pause in einem Café/Boulangerie mit leckeren Schokoteilchen 🤤 und doppelten Espresso. Michaela brauchte etwas herzhaftes 🍕
Gestärkt ging es durch die Randzone von La Rochelle in Richtung Aytré Plage. Dort gab es viele kleine Buden mit Snacks und Getränken. Für jeden ein 🍻, haben wir überlegt wie lange und weit wir heute noch fahren …
Es ist Châtelaillon-Plage geworden mit einer Unterkunft am Strand 😎. Sonnenuntergang inklusive vom Zimmerfenster.

Davor ging es noch zu Fuss den Strand entlang bis zum Hafen. Dort gab es eine Strandbar. Kleinen Happen essen und etwas trinken



Von aufgeregten Möwen geweckt
… gab es erst mal einen Kaffee ans Bett 🤗. Das morgendliche Ritual durchgeführt. Sachen wieder verstauen, jeden Tag ein bisschen anders. Rad bepacken

Der Himmel zeigt sich heute von seiner interessanten von Grautönen geprägten Seite. Dafür sind es aber schon sehr milde 18 Grad.
Die Tour beginnt mit Einkauf von Getränken für den Tag. … und dann gehts weiter entlang der Küste in Richtung Süden 😁
In La Barre, wir haben gerade ein Pferdefuhrwerk überholt

… da gab es einen „Knall“ und die nächste Speiche im Hinterrad hat seine Arbeit beendet. Nicht schön. Bedeutet, wir haben ein Problem! Mal schauen, wie wir das gelöst bekommen …
Nach dem Wechsel ging es dann weiter an schöner Küste und abwechslungsreicher Landschaft. Sogar die ersten Weinfelder in Küstennähe waren zu sehen. Und, es wurde etwas freundlicher

Leider hat sich das Wetter entschieden, uns doch noch etwas Abkühlung zu gönnen. Regenklamotten an und tapfer weiter strampeln ☺️
Ca. 15 km vor unserem gewählten Zielort hörte es dann auch wieder auf.


Unterkunft liegt nur wenige Meter durch Straße und Parkplatz vom Strand getrennt.

Insgesamt war es wieder eine schöne Tour.
